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Meditation und Zufriedenheit

Meditation ist ein oft verwendeter Begriff für die verschiedensten Arten geistiger Tätigkeiten. Wenn man dazu noch all jene Praktiken hinzuzählt, die als “meditativ” gelten, so ergibt sich eine fast unüberschaubare Menge derartiger Methoden.

Die Suche nach einer möglichst effektiven Methode, die das häufige, möglichst dauerhafte Erreichen eines bestimmten angenehmen geistigen Zustandes anstrebt, treibt die Menschheit schon seit tausenden von Jahren an. Fast sämtliche menschlichen Aktivitäten sind Ausdruck dessen. Religionen und Weltanschauungen konkurrieren darum, die optimalste und beste Variante für ein angenehmes Leben entweder im Hier und Jetzt oder nach dem Tode zu bieten.

Jeder einzelne Mensch nutzt und sucht in seinem Leben die Strategien und Methoden, die möglichst langanhaltend und eine tief verwurzelte Zufriedenheit ermöglichen. Das beginnt bei der Absicherung der für das biologischen Überleben notwendigen Dinge, wie Schlaf, Ernährung, Schutz vor Klimaeinflüssen, Gesundheit und Frieden. Sekundäre Bedürfnisse, wie soziale Eingebundenheit, Zuneigung, Fortpflanzung und andere folgen.

Doch das allein reicht noch nicht aus. Der Mensch optimiert ständig seine Methoden, um eben diese Dinge zu erreichen nach dem Prinzip: möglichst maximaler Nutzen mit wenig Aufwand. Das hat zur Fortsetzung des biologischen Konkurenzkampfes auf sozialer, wirtschaftlicher, politischer und philosophisch-religiöser Ebene geführt, mit all seinen Folgen. Doch warum der ganze Aufwand?

Ein Ziel scheint allen gemeinsam zu sein: das Gefühl von Zufriedenheit zu erfahren.

Es gibt mit Sicherheit verschiedene Arten von Zufriedenheit. Das reicht von Schadenfreude, Schwelgen im Gefühlsrausch, einer innigen Umarmung bis zum stillen Genießen eines Sonnenunterganges u.a..

Was ist das charakteristische an Momenten der Zufriedenheit?

Man hält inne, bewegt sich kaum und ein angenehmer Gefühlsstrom durchfließt den Körper. Die einen reiben sich die Hände, die anderen schließen die Augen, manche legen sich hin.

Die freie Zeit, die wir nicht mehr benötigen, um uns dem täglichen Daseinskampf zu widmen, nutzen wir natürlicherweise überwiegend für Tätigkeiten, die dem Erreichen eines Zustandes der Zufriedenheit dienen. Doch dieser ist meist nicht von langer Dauer, fast immer von äußeren Ereignissen abhängig und manchmal leidet aufgrund der eigenen Zufriedenheit jemand anderes und ist unzufrieden oder gar leidend.

Also wäre es doch gut, um zu tiefgreifender Zufriedenheit zu gelangen, eine Methode zu benutzen, die länger bis anhaltend wirkt, nicht von äußeren Ereignissen abhängig ist, also aus uns selbst stammt und wobei kein anderes Wesen Schaden nimmt.

weitere Vertiefung bei Unzufriedenheit

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