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Aikido – die Ursprünge

Woher stammt Aikido?

Aikido ist eine recht junge Kampfkunst, die in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts durch O Sensei Morihei Ueshiba in Japan entwickelt wurde. Seine Wurzeln reichen allerdings bis in das japanische Mittelalter (Daitoryu-Aiki-Ju-Jutsu). Ueshiba studierte und praktizierte verschiedene Kampfkünste so z.B. das Säbelfechten (Ken-Jutsu), übte den Umgang mit der Lanze (Naginata-Jutsu) und lernte auch andere Waffen- und Kampftechniken.

Aus den Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges heraus entwickelte Ueshiba ganz bewusst eine Kampfkunst, die die Idee hat, einem Angreifer mit wohlwollender Aufrichtigkeit und offenem Geist zu begegnen, um unnötigen Schaden zu vermeiden. Er betonte, daß das Aikido für die ganze Welt bestimmt sei und damit unabhängig von Kultur, Nationalität und Religion praktiziert werden kann. Aikido war die erste Kampfkunst, die in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg, nach dem Verbot des Ausübens jeglicher Kampfkunst, wieder praktiziert werden durfte.

1951 wurde Aikido das erste Mal in einem europäischen Land vorgestellt, ein Jahr später in den USA eingeführt. In den 60er Jahren zerstreuten sich die Uchidechi (persönliche Schüler Ueshibas) in der ganzen Welt und verschiedene Stile und Verbände wurden gegründet.

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Zur Vertiefung: Die Charakterisitk des Aikido
Zur Vertiefung: Waffen im Aikido
Zur Vertiefung: Fragen und Gedanken zum Aikido

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